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Die Legende des WingTsun Systems.

 

WingTsun wurde vor ca 250 Jahren aus traditionellen Kriegskünsten in China entwickelt. Es wurden im Laufe der Geschichte dort unzählige weitere Kampfkunst-Stile entwickelt. Einige von diesen Stilen zählen zu den wohl bis heute taktisch und technisch ausgereiftesten, die jemals zur Selbstverteidigung entwickelt wurden.

Nicht zuletzt wurden die auf Okinawa entstandenen Karate-Stile teilweise erheblich von süd-chinesischen Stilen beeinflusst. Der heute in Europa am weitesten verbreitete dieser chinesischen Stile ist das WingTsun. Ursprünglich im Kampf gegen die Okkupation Chinas durch die Ching-Dynastie (1644-1912) von der Nonne Ng Mui entwickelt und von ihr an ihre Schülerin Yim Wing Tsun weitergegeben, nach der diese Kampfkunst benannt wurde.

WingTsun, was soviel heisst wie "schöner Frühling", wurde über Jahrhunderte als Geheimstil weitergegeben und nicht offen unterrichtet.

Verteidigung durch WingTsun ist wie ein Fluß, der ins Meer fließt. Kommt ihm ein Fels in die Quere, läßt er sich von ihm nicht aufhalten. Wie in diesem Beispiel umgeht oder nutzt der WingTsun Schüler Hindernisse und erreicht so sein Ziel.

WingTsun steht in der Tradition des Taoismus. "Tao" ist in der chinesischen Philosophie der "Weg". Er bezeichnet die ständige Bewegung, das Wachsen, Blühen und Vergehen. Um die Vereinigung mit dem Tao zu erreichen, soll der Mensch wie das Tao sein: spontan und offen, einfach und biegsam; nicht stark und hart, nicht hoch und überheblich.

Von Generation zu Generation wurde WingTsun weiter verfeinert, seine Techniken und Strategien immer effektiver. Die Namen vieler berühmter Kämpfer stehen in der Ahnenreihe des WingTsun. Über lange Zeit blieb WingTsun ein Geheimstil.

Großmeister Yip Man war der erste, der "Ving Tsun" (wie es damals geschrieben wurde), öffentlich unterrichtete. Nachdem er nach Hongkong geflüchtet war, sah er sich gezwungen, seinen Lebensunterhalt mit dem Unterricht dieser Kunst zu verdienen. Zahlreiche Anekdoten und Geschichten aus dieser Zeit sind überliefert und zeigen, welchen Ruhm Großmeister Yip Man und seine Schüler in Hongkong erwarben.

Der heutige Welt-Cheftrainer Großmeister Leung Ting war der letzte Privatschüler des Berühmten Großmeister Yip Man, der sich zu dieser Zeit bereits aus dem Unterrichtsgeschehen zurückgezogen hatte.
Er lernte zusammen mit dem zu der Zeit noch unbekannten Bruce Lee, welcher nach Meinungsverschiedenheiten mit Yip Man, in die USA ausreiste und dort auf Grundlage des WingTsun seine Kampftechnik "Jeet Kune Do" entwickelte.

Von dem zu dieser Zeit bereits 70-Jährigen Yip Man erlernte Großmeister Leung Ting ein System, das Resultat der lebenslangen WingTsun-Praxis Großmeister Yip Man's war, der sogenannte Altersstil Yip Man's. Raffiniert nutzt dieser extrem weiche Altersstil die Kraft des Gegners (Großmeister Yip Man war wie gesagt bereits über 70 Jahre alt und gesundheitlich angeschlagen, konnte sich also nicht mehr auf eine überlegene Physis verlassen), und wendet sie gegen ihn.

Als erste Kampfkunst hat WT zum Ziel, dass der Schüler nicht eine Anzahl von festgelegten Kombinationen eingeschliffen bekommt, sondern er soll die Fähigkeit entwickeln, spontan, intuitiv und auf einige wenige logische Prinzipien gestützt, in der jeweiligen Kampfsituation (die sich ja von jeder anderen unterscheidet) die "Lösung" selber zu entwickeln.

Da sich dieses System erheblich von anderen Kampfkünsten unterscheidet, und auch von anderen Methoden, die sich von Großmeister Yip Man herleiten, wählte Großmeister Leung Ting für die Umschreibung aus dem Chinesischen den Namen WingTsun (WT), der mittlerweile in den meisten Ländern der Erde geschützt ist.

Dieses System erlernte der jetzige Europa-Cheftrainer, Großmeister Keith R. Kernspecht, als Privatschüler Großmeister Leung Ting's. Keith R. Kernspecht gründete die EWTO (Europäische WingTsun Organisation) und begann WingTsun zuerst in Deutschland zu unterrichten.

Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland und auch Europa, sowie weltweit, hunderte WT-Schulen.

 

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